„Buy now, pay later“ (BNPL) bedeutet: jetzt kaufen, später bezahlen. Das klingt ganz gut, wenn man etwas unbedingt haben will, sich das aber genau jetzt nicht leisten kann. Oder? Lassen wir es uns herausfinden.

Wer online kauft, hat verschiedene Gelegenheiten zu bezahlen. Es kann mit Sofortüberweisung, Kreditkarte und Lastschrift gemacht werden oder mit der Möglichkeit, einen Dienstleister wie PayPal, Ratepay oder Klarna zu nutzen. Sie bieten an, jetzt zu kaufen und nach 30 Tagen zu bezahlen, oder einen großen Kauf in einzelnen Raten zu zahlen. Außerdem muss nicht geprüft werden, ob man kreditwürdig ist.
Die Verbraucherzentralen warnen, dass schnelle Ratenkredite die Bundesbürger zunehmend belasten. Der Haken ist: Die einzelnen Beiträge mögen klein sein, aber in der Menge können sie schon zum Problem werden. Beispielsweise können zehn Verträge, die insgesamt 100 Euro betragen, schwierig sein. Des Weiteren kann noch passieren, dass man einfach mal eine Bezahlfrist verpasst. Und wenn man nicht rechtzeitig zahlt, bekommt man einen negativen Schufa-Eintrag. Das bedeutet, dass bei späteren Kreditwünschen Probleme auftauchen können.
Im Oktober 2023 hat die EU die Verbraucherkreditrichtlinie geändert. Es wird jetzt überprüft, ob man kreditwürdig ist, auch wenn es sich um Kleinkredite (bis 200 Euro) handelt.
Aus diesem Grund wäre ein neues Schulfach wie „Finanzielle Bildung“ auch in Deutschland sehr wichtig.


















