„Ich nehme meinen Hut“
Das könnte auch in der Rubrik „Ich verstehe nur Bahnhof“ stehen. Es bedeutet, dass man ein Amt abgibt oder auch, dass man sich verabschiedet.
Vor acht Jahren habe ich die erste der aktuell sechs Babbeltreff-Gruppen gegründet. Bald darauf fiel mir auf, dass Sprechen zwar unbedingt zur Integration gehört … Aber auch das Lesen ist extrem wichtig. Denn ohne Lesen kann man kaum am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Also entstand die „Lesezeit“.
So erschien dann im September vor acht Jahren die erste „Lesezeit“. Danach pünktlich an jedem ersten im Monat … und das in all den Jahren. Über unzählige Themen haben wir berichtet. Immer im Hinblick auf das Leben in Deutschland. Und immer im Bemühen um eine leichte Sprache.
Heute in der 91. Ausgabe verabschiede ich mich vom Team und von den Lesern. Aber es geht weiter: Die Autoren bleiben zusammen und freuen sich auf neue Mitmacher. Und ich bin glücklich, dass ich mit Eva eine tolle Nachfolgerin gefunden habe.
Der Lesezeit wünsche ich, dass es noch viel mehr Leser geben wird und auch, dass ab und zu mal Rückmeldungen zu den Artikeln kommen. Das motiviert die Autoren und sie freuen sich darüber.
Allen, die zu den 90 letzten Lesezeiten beigetragen haben, danke ich ganz herzlich. Denn ohne euch hätte es unsere Zeitung nicht gegeben.
Alles Gute für die Zukunft und herzliche Grüße
Karin Bormann



„Ich setze mir den Hut auf“
Das bedeutet: „Ich werde künftig zuständig sein“. Ich freue mich, Karins Arbeit fortsetzen zu dürfen. Die „Lesezeit“ bewundere ich sehr und finde auch als „Einheimische“ immer wieder Interessantes darin – zum Beispiel den Blick auf scheinbar Selbstverständliches aus einer anderen Perspektive.
Ich bin gespannt auf die Zusammenarbeit!
Herzliche Grüße
Eva Bambach


















