Die Tradition der Sternsinger

Eine alte Tradition sind die Sternsinger. Die Sternsinger sind Kinder und Jugendliche, die Anfang Januar von Haus zu Haus laufen. Sie sind als Könige verkleidet. Sie klingeln an der Tür und singen für die Bewohner. Das soll den Segen in dieses Haus bringen. Sie schreiben oder kleben dann ein Zeichen über die Haustür: „20 C+M+B+26“. Die beiden Zahlen bedeuten das Jahr (2026). Die Buchstaben kommen aus dem Lateinischen „Christus mansionem benedicat“ und bedeuten auf Deutsch „Christus segne dieses Haus“. Viele Leute meinen, diese Buchstaben kommen von den Namen der drei Heiligen Könige (Caspar, Melchior, Balthasar). Aber das ist nicht richtig.

2026 ist es die 68. Aktion des Dreikönigssingens. Das Motto lautet: „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Trotz Fortschritten im Kampf gegen die Kinderarbeit arbeiten in Bangladesch noch rund 1,8 Millionen Kinder, darunter 1,1 Millionen unter ausbeuterischen und gefährlichen Bedingungen. Mit diesem Motto wollen die Sternsingerinnen und Sternsinger dazu beiträgt, Kinderarbeit zu bekämpfen.

Die Sternsinger haben eine Dose (königliche Sammelbüchse). In der sammeln sie Geld. Dieses Geld ist für Kinder in Not auf der ganzen Welt gedacht. Im vergangenen Jahr haben die Sternsinger fast 12.000 Euro gesammelt. Es wurde für benachteiligte Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa verwendet. 

Süßigkeiten für die Kinder gibt man nicht.   

Hier werden viele Fragen rund um das Thema „Sternsinger“ beantwortet: www.sternsinger.de

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