Rettungsexperten der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft DLRG warnen ausdrücklich vor dem Baden in großen Strömen wie Rhein, Weser oder Elbe: „Das sind Schifffahrtsstraßen. Sie sind so stark befahren wie Autobahnen. Und Sie würden mit Ihren Kindern ja auch nicht auf die A7 spielen gehen.“

Menschen überschätzen sich oft selbst.
Nicht nur die Natur birgt Gefahren, sondern auch der Mensch selbst. Über 80 Prozent der Ertrunkenen in Deutschland sind Männer. DLRG-Rettungsexperte Achim Wiese erklärt: „Männer sind einfach leichtsinniger. Sie wollen womöglich der Held am Strand sein und überschätzen dabei ihre Fähigkeiten.“
Das Seepferdchen reicht nicht
Auch bei Kindern wiegen sich viele Eltern in falscher Sicherheit. Ein Seepferdchen-Abzeichen bedeutet noch lange nicht, dass ein Kind ein sicherer Schwimmer ist. Wiese betont: „Das Seepferdchen reicht nicht aus. Wenn ein Kind noch kein Freischwimmer ist, muss beim Baden ein Erwachsener in Greifnähe sein.“ Andernfalls könnten Kinder plötzlich den Boden unter den Füßen verlieren und in Panik geraten.
Der Bundesverband Deutscher Schwimmmeister (BDS) mahnt Eltern zudem, ihre Kinder beim Baden im Blick zu behalten und nicht auf das Smartphone zu schauen.
Quelle: „Badeunfälle: Zahl der Badetoten steigt – wer besonders betroffen ist„
(www.t-online.de)



















